| |
Videos |
| Dir fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen. |
Private Nachrichten |
|
Shop - Jeans |
|
Shop - Schuhe |
Damenschuhe bis Gr. 47
Herrenschuhe bis Gr. 53
 |
Shop - Damenjeans |
s.Oliver
Hosen mit Länge 36 z.B.
 |
Wetterbox |
|
|
Für die Anzeige des Wetters aus Deiner Stadt registriere Dich bitte und/oder trage eine Postleitzahl und Landeskennung in Deinem Profil ein.
|
|
Wer ist Online ? |
| Dir fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen. |
TopPoster |
» banditenbabs mit 2580 Beiträgen seit dem 29.10.2002
» Martin mit 2273 Beiträgen seit dem 28.10.2001
» *JÜRGEN* mit 2162 Beiträgen seit dem 26.10.2004
» cbartsch mit 1621 Beiträgen seit dem 25.11.2002
» makkaroni mit 1585 Beiträgen seit dem 25.08.2003
|
Guckloch |
Hier kann man sich über die letzten Beiträge im Board live informieren, das kleine Fenster welches sich durch einen Klick öffnet aktualisiert sich von alleine alle 60 Sekunden.
Guckloch öffnen |
|
Fahrrad für lange Menschen |
|
|
| Fahrrad für lange Menschen |
 |
Hallo Ihr lieben langen Menchen,
bin heute auf diese interessante Seite gestoßen und möchte mich gleich mit einer Frage beteiligen, vielleicht kan mir jemand Tipps geben:
Ich bin auf der Suche nach einem Treckingrad oder MBT. Meine Körperlänge beträgt 203 cm , die Schrittlänge 99 cm.
Leider habe ich im Handel oder im Internet bisher keinen Anbieter gefunden, der ein entsprechendes Rad mit Rahmenhöhe 66 anbietet.
Wäre schön, wenn ich einige Infos bekommen würde. Schon im Voraus besten Dank.
Martin
|
|
09.06.2007 12:48 |
|
|
Anscha

bestätigtes Mitglied
[meine Galerie]
Dabei seit: 11.12.2005
Beiträge: 1.004
Herkunft: Dortmund Größe: 196
 |
|
Ich kenne nur eins, was sogar bis 70iger Rahmenhöhe geht, und das ist das Agattu XXL. Da habe ich bis jetzt nur gutes drüber gehört und ich werde es mir selber noch dieses Jahr kaufen.
Ansonsten nutze hier im Forum die Suchfunktion, da werden einige Tipps zu dem Thema angeboten.
Liebe Grüße
Anja
|
|
09.06.2007 13:57 |
|
|
|
|
Antowort:
In die Niederlande fahren, dort gibt es mit Sicherheit Größerrahmige Räder. Oder bauen lassen.
__________________ Intersexuell - Stoffwechsel wird an der Genetik gemacht und nicht an den Papieren
|
|
09.06.2007 17:28 |
|
|
|
|
Fahrrad Manufaktur Oldenburg, T600XXL. Ist lieferbar bis 74 cm Rahmenhöhe.
Habe ich mit 70 cm wegen Federsattelstütze. Erstklassig.
__________________ Auto: Skoda Octavia I Bj. 1998
Motorrad: Honda ST1100
Handy: Siemens 2x S65, 1x SP65, 2x S75, alle mit Navi und EL71.
http://forum.modopo.com/mymobile.php?do=view&id=2085
kallest1100's Handy
|
|
12.06.2007 10:18 |
|
|
|
|
Hallo martdin,
ich selbst fahre ein MTB der Marke MAXX und bin sehr zufrieden damit. Ich fahre zum Teil extrem anspruchsvolles Gelände und springe mittlerweile sogar etwas damit.
Wenn es Dich interessiert, kann ich Dir auch mal Bildle vom Bike zumailen.
|
|
12.06.2007 11:27 |
|
|
Anscha

bestätigtes Mitglied
[meine Galerie]
Dabei seit: 11.12.2005
Beiträge: 1.004
Herkunft: Dortmund Größe: 196
 |
|
@Kallest1100 & AddOn2U
Wie siehts da mit den Preisen aus?
Das ist ja nicht gerade unwichtig.
Vielleicht sind sie ja günstiger als das Agattu, was ich nicht wirklich glaube, wenn ich zum Beispiel auf der Maxx - Seite stöber.
|
|
12.06.2007 12:02 |
|
|
Anscha

bestätigtes Mitglied
[meine Galerie]
Dabei seit: 11.12.2005
Beiträge: 1.004
Herkunft: Dortmund Größe: 196
 |
|
| Zitat: |
Original von AddOn2U
(...)
Und mit dem Agattu würde ich jetzt ungern eine Downhillstrecke hinter mich bringen müssen
Es kommt halt ganz auf den Einsatzzweck an. Und kleinere Menschen legen oft noch viel mehr Geld für Ihre Bikes hin. |
Naja, das hatte ich eigentlich nicht vor. Erstmal gibts solche eine Strecke nicht in meinem näheren Umfeld, zweitens würde ich mir selbst mit nem Dreirad wohl alle Knochen brechen und drittens hab ich jetzt gerade vergessen.
Aber Du hast recht, man sillte sich bewusst sein, wofür man das Bike braucht und dann kann man entscheiden, welches man sich zulegt.
Ich wohne an der Ostsee und es gibt hier keine nennenswerte Berge, also ist das Agattu schon ideal, um hier an den Strand fahren zu können mit dem Bike und ins kühle Nass zu springen.
|
|
12.06.2007 15:53 |
|
|
alex69
Eroberer
 
[meine Galerie]
Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 158
Herkunft: NW-> BY (München) Größe: 199
 |
|
| Zitat: |
Original von AddOn2U
Aber es ist halt ein Rad, dass mir relativ gut passt und dass vorallem eine Freigabe für meine Grösse/Gewicht hatte. |
Ich nehm mal an Du hast das X-MAXX Custom?!
Schaut echt nicht schlecht aus.
| Zitat: |
Original von AddOn2U
Bisher hat es ganz gut gepasst (mal abgesehen von 3 gerissenen Ketten und 2 zerfetzten Schaltungen). |
Beim Downhill???
Was passiert denn dann bergauf?
__________________ keep on running
|
|
12.06.2007 23:06 |
|
|
|
|
...da bin ich jetzt aber auch mal neugierig, wie es zu gerissenen Ketten kam...
Ich meine, mir ist schon bewusst, dass dies auch tatsächlich passiert...allerdings waren die üblichen Verursacher solcher "Leistungen" Profi-Bahnsprinter!!
Selbst langjährige Radsportler schaffen dies nicht!
|
|
13.06.2007 08:56 |
|
|
|
|
Also, mein T600XXL ist ein Reiserad mit Hydraulik-Bremsen, gefederter Gabel, Federsattelstütze von Airwings und Nabendyn. usw.
Kostete so ca. 1.250 Euro.
Auf dem Foto aber so wie ab Werk ohne Federgabel und Sattelst.
Austattung: Daten von VFS Fahrradmanufaktur.
Bild ebenso!
Rahmen 25 Cro-Mo 4 Double Butted
Gabel 25 Cro-Mo 4
Schalthebel Shimano Deore Rapidfire
Schaltwerk Shimano LX
Tretlager Shimano Deore -Oktalink
Übersetzung vorn 26-36-48 Zähne
Übersetzung hinten 11-32 Zähne
Lenker City-Touren Bügel, Stahl
Vorbau Aluminium, winkelverstellbar
Griffe Aero Lock-On, ergonom. geformt
Sattel Selle Royal RVL 5001
Bremsen Magura HS 33, hydraulisch
Bremshebel Magura HS 33, hydraulisch
Nabe hinten Shimano Deore
Dynamo Shimano Nabendynamo, DH3-N30AS
Scheinwerfer B&M OVAL Halogen Senso Plus, mit Standlicht
Rücklicht B&M Selectra mit Standlicht
Felge Alu-Hohlkammer geöst, mit Verschleißindikator
Bereifung Road Cruiser II, Puncture Prot., 37-622
Gepäckträger Pletscher Athlete System,
mit Federklappe und Pumpenspitze
Gewicht 18,6 kg
Kallest1100 hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
__________________ Auto: Skoda Octavia I Bj. 1998
Motorrad: Honda ST1100
Handy: Siemens 2x S65, 1x SP65, 2x S75, alle mit Navi und EL71.
http://forum.modopo.com/mymobile.php?do=view&id=2085
kallest1100's Handy
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kallest1100: 13.06.2007 09:15.
|
|
13.06.2007 09:08 |
|
|
|
|
Die Ketten sind mir ja beim Uphill gerissen. Eine davon hat mein Schaltwerk mitgerissen.
Das zweite Schaltwerk hab ich mir zwei Wochen später ruiniert, als ich das Schaltauge abgedreht habe. War wohl ein Materialfehler. Der Schrauber im Laden meinte nur zu mir: "Weisst Du, bei Dir wirken Kräfte, die können wir uns nicht mal vorstellen!"
Immer wenn dieser Satz fällt, weiss ich, dass es teuer wird
Jetzt fahr ich ne Kette von SRAM. So eine kreuzgenietete. Die scheint besser zu halten. Mal schauen, wie lange
|
|
13.06.2007 10:19 |
|
|
jurgus
bestätigtes Mitglied
[meine Galerie]
Dabei seit: 27.09.2003
Beiträge: 1.479
Herkunft: Nordrhein-Westfalen 44..... Dortmund Größe: 185
 |
|
Gewichtsoptimierte Rennketten sind nicht für den Dauereinsatz gedacht, nur für den "Sieg" (danach können die Ketten auf den Schrott).
Wenn die Ketten NICHT aus Stahl sind, dann ist sowieso schon höchste Vorsicht angesagt.
Meine Erfahrung mit einem Strassen-Rennrad und mehren MTB's:
Die Schaltung funktioniert gut, solange kein Dreck dazwischen ist. Bei meinem Strassen-Rennrad bequemt sich der höchste Gang mitunter erst nach drei Minuten Fahren in der Ebene, bis die Kette hinten auf dem kleinsten Ritzel ist.
Niemals Aufstehen beim Schalten, den vollen Krafteinsatz auch erst wenn man sicher sein kann, dass der Kraftschluss komplett vollzogen ist.
Stehend Fahren und dann einmal ins Leere zu treten- so etwas kenne ich, Wiederholungen sind nicht auf meiner Prioritätenliste....
Jrgus
__________________ Ich bin ein Kosmopolit: In jedem Land der Erde kann ich Bier saufen....
|
|
13.06.2007 13:28 |
|
|
|
|
@jurgus:
Also nach mitunter haarsträubenden Geschichten über regelmäßig zerberstende Schiffsrümpfe in Folge Verwendung zu kurzlebiger Materialien muss ich hier dezent mal intervenieren. OK, mit Schiffsrümpfen kenne ich mich nicht aus und dazu stehe ich auch!
In puncto Radsport verfüge ich nun allerdings doch über ein paar bescheidene Erfahrungen und habe auch noch direkten Draht zu Leistungs-Radsportlern mit Wettkampferfahrung.
Ein alter Berliner Bahnradsportler bestreitet mitunter auch Tandem-Wettkämpfe..."Renntandemwettkämpfe"!! Nur zur Untermalung: da reißen 2 mehr als ernstzunehmende Kraftmaschinen von jeweils 110kg - verbunden mit einer sogenannten Syncronkette - an einer Kette zum Hinterrad!
Die fahren Durchschnittsgeschwindigkeiten weit über 50km/h...!!
Wenn man sich bei den normalen Rennketten, die zwar nicht aus Alu sind, aber auch nicht aus purem Stahl, an die vorgeschriebenen Tauschintervalle (typischerweise 2000km) hält und gelegentlich mal die Kettenlehre dran hält, reißt so ein Teil auch nicht einfach so.
| Zitat: |
| Niemals Aufstehen beim Schalten, den vollen Krafteinsatz auch erst wenn man sicher sein kann, dass der Kraftschluss komplett vollzogen ist. |
...spricht der Theoretiker!! Wer vergleichbare Anstiege wie den zum Stilvezer Joch befährt, weiß wie weit Theorie und Praxis dann entfernt sind.
Ich bin allerdings ebenfalls kein Freund des Schaltens unter absoluter Volllast.
Ich mach mir langsam Sorgen. Obwohl ich trotz meiner Länge vor nicht allzulanger Zeit noch richtige Kniebeuge-Sätze mit 150kg auf den Schultern durchgezogen habe, ist es mir nie gelungen, eine Fahrradkette zu zerreissen...
|
|
13.06.2007 18:29 |
|
|
|
|
@AddOn2U:
Ich hätte Dir das auch ohne die beeindruckenden Bilder geglaubt...
Ich kann mir's nur noch nicht so richtig vorstellen...
Wieviel wiegst Du denn, wenn ich mal fragen darf??
Und benutzt Du evtl. längere Kurbeln? Ich meine selbst wenn, dann ist der Hebel maximal einen Zentimeter länger.
Der fortgeschrittene Radler mit Pedalhaken oder Klick-Pedalen "stampft" ja nicht nur nach unten, sondern zieht auch zeitgleich am anderen Pedal.
Diesen sogenannten "runden" Tritt beherrschen bei weitem nicht alle..."uphill", wie Du erwähnt hattest, bekomme ich das aber sehr gut im Wiegetritt hin.
Letztlich dürfte das aber auch wiederum fast egal sein, da die Kraft ja egal woher auf die Kette übertragen wird. Allerdings liegt das Drehmoment dann etwas weniger "abgehackt" pro Kurbelumdrehung an...ich weiss, im Wiegetritt ist es immer etwas abgehackt...aber vielleicht liegt's ja daran.
Und, was für Ketten waren denn das? Ich kenne mich zwar nicht mit MTB-Gruppen aus, aber interessant finde ich's dennoch...
|
|
14.06.2007 10:47 |
|
|
|
|
Ich wog damals noch so um die 113 Kilo. Mittlerweile sind es leider immer noch 105kg.
Jupp, ich fahr längere Kurbeln von Shimano. Allerdings fuhr ich damals noch ohne Klickies. Mit Klickies ist es bis jetzt noch nicht passiert. Aber die fahr ich auch erst seit 2 Monaten.
Es waren auch Ketten von SRAM. Allerdings wohl günstigere. Welche genau, müsste ich meinen Schrauber des Vertrauens fragen. Wie gesagt, mit der kreuzgenieteten Kette bin ich bis jetzt ganz zufrieden. Am Samstag sind 1700hm geplant. Ich hoffe, dass sie hält
|
|
14.06.2007 13:35 |
|
|
|
|
@AddOn2U:
...dann bist Du sogar leichter als ich!
Meine erste erste Rennrad-Kette war auch von Shimano...es blieb dann auch die einzige! OK, zerissen habe ich sie nicht, aber ich hatte andauernd nicht mehr bewegliche Kettenglieder (ich habe jetzt bewusst nicht STEIF geschrieben). Das hat genervt ohne Ende. Als ich auf Ketten von Fichtel&Sachs umstieg, war ich begeistert! An meinem seit über 13 Jahren immer noch aktuellen Rennrad sind Campag-Komponenten verbaut (bis auf Sattelstütze, Steuersatz, Felgen und Naben). Ein Gangwechsel ist zwar von Anfang an etwas hakelig gewesen, der Rest läuft seither einwandfrei...und immernoch die gleiche Kette!! Allerdings fuhr ich in den letzten 4 Jahren vielleicht 500km/Jahr...jeweils verteilt auf wenige Wochenenden.
Dennoch:
Dickes Kompliment an Dich für 1700 Höhenmeter selbst mit nur 105kg!!
Das Stilvezer Joch hat sogar über 2000m Höhendifferenz...bin ich aber noch nicht gefahren. Würde ich momentan zumindest auch nicht in einer meinen Ansprüchen genügenden Zeit schaffen...
|
|
14.06.2007 14:03 |
|
|
jurgus
bestätigtes Mitglied
[meine Galerie]
Dabei seit: 27.09.2003
Beiträge: 1.479
Herkunft: Nordrhein-Westfalen 44..... Dortmund Größe: 185
 |
|
Keine Theorie bei mir....
Durchgerissene Ketten: eine bisher (reicht auch, war über die Verschleissgrenze)
Rausgeflogene Gänge bei Kettenschaltung, ist bisher zweimal vorgekommen. Aufstehen kann man ja- aber ich warte so lange, bis ich mir des vollendeten Kraftschlusses sicher bin....
Ein Bild von einem zerborstenem Schaltwerk habei habe ich auch noch, werde versuchen es kleiner zu kriegen damit ich es ins Forum zu stellen kann.
Ich weiss, ich kann ganz schön düster Klingen, was die Beurteilung von Standfestigkeiten angeht, aber das ist die Summe aller Erfahrungswerte bei mir.
Jurgus
__________________ Ich bin ein Kosmopolit: In jedem Land der Erde kann ich Bier saufen....
|
|
14.06.2007 14:25 |
|
|
|
|
Danke fürs Kompliment. Aber ich strampel auch relativ fleissig.
Hab dieses Jahr schon 1465km mit 21266hm zurückgelegt (laut meinem HAC).
Wie gesagt, bin selbst mal gespannt, wie ich die Tour am Samstag überstehe. So viel Hm hab ich auch noch nicht am Stück gefahren. Aber wird schon gehen ...
Zum Thema "Aufstehen" kann ich nur sagen, dass mich das nicht betrifft, da ich alles sitzend fahre. Geht das nicht mehr, schieb ich
|
|
14.06.2007 15:49 |
|
|
|
|
...na das war ja 'n richtiges Schätzgen...!! Sieht aus wie maximal 6 Ritzel auf'm Kranz.
Wie Du hier siehst bin auch ich eher ein Freund langlebiger Produkte. Diese sind - zugegeben - sehr selten geworden, aber wenn man ein wenig sucht, findet sich zum Glück noch was...
Vielleicht mal zurück zum alten Thema...
Anhand einiger Beiträge erkennt man jedenfalls, dass es sehr wohl für unterschiedlichste Ansprüche Fahrräder für lange Leute gibt.
Es sind sicherlich nicht gerade die Discount-Teile aus'm Baumarkt, aber eigentlich doch bezahlbar, wenn man weiss, was man will.
|
|
14.06.2007 22:29 |
|
|
aco
Routinier
  
[meine Galerie]
Dabei seit: 04.10.2004
Beiträge: 481
Herkunft: Zürich Größe: 209
 |
|
Max legt sich ja schon richtig ins Zeug hier - aber Recht hat'er.
Ich für meinen Teil komme gerade von einer Doppeltour aus Italien zurück und habe in 7 Tagen ungefähr 4,5 Höhenkilometer hinter mir - bei knappen 20 Tour-Kilomtern.
Egal, am sechsten Tag habe ich zufällig mit einer Kettenlehre meine Kette geprüft. Die "Lehre" ist quasi "durchgefallen" und damit war die Kette "über"reif zum wechseln. Die Kette hatte aber definitv noch keine 2000km gesehen - insofern darf man nie vergessen, dass man das Gewicht und damit die Belastung nicht vergessen darf - wie auch AddOn2U schon sagt. Um mal wieder zur Kernaussage zurückzukommen: Man darf bei entsprechendem Gewicht bzw. aussergewöhnlicher Materialbelastung niemals vergessen, danach zu fragen, ob die ausgewählten Teile dem auch Rechnung tragen können. Viele Händler wissen nicht einmal, dass Laufräder bzw. Kurbelwellen herstellerseitige Limitierungen bezüglich des Fahrergewichtes haben und entsprechend nur Garantie geben, wenn man sich in "ihren" Limits bewegt.
@Max: Stilvzer Joch: Meine letzte Tour (am vergangenem Samstag) führte mich nach Sulden(Südtirol) Ortlerregion, da habe ich bei 1950m noch finale 430 Höhenmeter überwunden - mit der alten Kette bei bis zu 19% Steigung - das war heftig (Foto kann ich nachliefern)
@AddOn2U: 21000 Höhenkilometer auf 1400 gefahrenen Kilometern? Bei Annahme einer (utopischen) aber besser rechenbaren "gleichmässigen" Steigung, würden dort auf einen gefahrenen Kilometer ca 15 Höhenkilometer kommen?!!
Also - soweit ich das noch richtig aus meinen längst vergangenen Mathe-Stunden rezitieren kann, entspräche eine Steigung von 100% einem Winkel von 45°, also 1längenmeter zu 1höhenmeter). Die 21tausend können demnach IMHO nicht "erfahren", sondern mit anderen Hilfsmitteln wie Seilbahnen etc. erklommen worden sein. Bitte korrigiere mich, sollte ich falsch liegen. Andernfalls würde ich meinen Höhenmesser prüfen
__________________ best regards,
aco
-----------------------------------------------------------------------
Ist der Tag nicht Dein Freund,
dann ist er Dein Lehrer.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von aco: 20.06.2007 01:14.
|
|
20.06.2007 00:58 |
|
|
|
|
@aco:
Dich gibt's ja noch...schön von Dir zu hören!!
| Zitat: |
| Max legt sich ja schon richtig ins Zeug hier - aber Recht hat'er. |
...sollte ich gelegentlich über das Ziel hinaus schiessen, ich bin aufgeschlossen gegenüber Kritik.
Aus den zum Teil kontroversen Argumentationen ergeben sich bislang bestimmte Materialverschleisspunkte am Rad eines Langen. Meinen Erfahrungen nach liegen die "Problemzonen" am Steuersatz und an zu gewichtsoptimierten Laufrädern.
Diese Erfahrungen beschränken sich allerdings auf's Rennrad...ausgestattet mit mittelklassigen Serienkomponenten. Mein an diesen Schwachstellen von Anfang an aufgerüstetes letztes Rennrad (hochwertiger Industrie-Steuersatz, wartungsfreie Mavic-Naben, robuste Mavic-Felgen mit DD-Speichen inklusive Scheibchen) hat sich in punkto Langlebigkeit absolut bewährt.
Die Kette ist für mich als Verschleissobjekt noch schwer nachvollziehbar, aber Eure Erfahrungen sind ja da recht eindeutig. Das muss letztlich an Euren starken Berg-Iniativen liegen. Auf die Schnelle schlussfolgere ich nun, dass es scheinbar ausser uns Langen keine Fahrer mit über 100kg Körpergewicht gibt, die massiv bergauf fahren. Die "Kletterkönige" im Profiradsport wiegen ja nicht mehr als 70kg. Ein Kettencheck bzw. -wechsel ist daher in kürzeren Intervallen als vorgeschrieben empfehlenswert.
Was ist aber nun mit den Naben? Meine nunmehr 13 Jahre alten Mavic-Naben weisen keine offensichtlichen Einschränkungen auf, obwohl wir alle so ziemlich die gleiche Gewichtsklasse haben. Sollte das Bergauffahren tatsächlich die Naben stärker verschleisen??
|
|
20.06.2007 10:12 |
|
|
aco
Routinier
  
[meine Galerie]
Dabei seit: 04.10.2004
Beiträge: 481
Herkunft: Zürich Größe: 209
 |
|
@Max: Ja mich gibts noch - hatte gerade Urlaub genommen und kann mich aktuell nicht über zuwenig Arbeit beschweren, daher war ich in den letzten Wochen hier etwas weniger present - um nicht zu sagen, praktisch nicht da...
Zum Thema: Auch wenn off-Topic:
Ich bin da sicherlich der letzte der das alles beurteilen kann, aber vielleicht hängt der Verschleiss - gerade der von der Kette - neben der Belastung auch noch stark von Fahrweise, Einsatzgebiet und vielleicht sogar von der Bausweise des Rads ab.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, das ein Hardtail - noch dazu ein Rennrad - die Kette weniger stark beansprucht, als ein Fully-MTB mit der dynamischen Hinterradschwinge.
Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass ein Rennrad weniger stark verschmutzt, als ein MTB, welches zu 80% im Gelände unterwegs ist, ist das in meinen Augen auch ein signifikanter Faktor auf die Haltbarkeit einer Kette.
Der andere Teil ist wohl eine Summe aus Trittstärke, Gewicht, Fahrweise und Material der Kette...
Das sieht bei Achsen doch noch ein wenig anders aus - solange sie nicht im Extrembereich gefahren werden, zumal auch hier die Belastung einer Rennrad-Achse wiederrum eine ganz andere ist, als die eines MTB's. Aber wie ich schon sagte, ich kann mich auch täuschen und lasse mich gerne eines Besseren belehren.
__________________ best regards,
aco
-----------------------------------------------------------------------
Ist der Tag nicht Dein Freund,
dann ist er Dein Lehrer.
|
|
20.06.2007 11:19 |
|
|
jurgus
bestätigtes Mitglied
[meine Galerie]
Dabei seit: 27.09.2003
Beiträge: 1.479
Herkunft: Nordrhein-Westfalen 44..... Dortmund Größe: 185
 |
|
| Zitat: |
Original von aco
Das sieht bei Achsen doch noch ein wenig anders aus - solange sie nicht im Extrembereich gefahren werden, zumal auch hier die Belastung einer Rennrad-Achse wiederrum eine ganz andere ist, als die eines MTB's. Aber wie ich schon sagte, ich kann mich auch täuschen und lasse mich gerne eines Besseren belehren. |
Aus dem Rennbetrieb kenne ich es nicht, aber aus meinem Studienjahr.
"Wir fuhren, arm wie die Kirchenmäuse, durch unwegsames Gelände und unfestigten Wegen zur Alma Mater um unsere täglichen Frondienste abzuleisten. Dabei passierte allerlei Missgeschick.... "
Will sagen- unter Studenten im täglichen Fahrradeinsatz kenne ich zwei Fälle mit durchgebrochenen Achsen im Hinterrad, beides bei Frauen der Gewichtsklasse 60 oder 65 Kilogramm, aber mit sehr schmalen Reifen.
Mei Mountainbikes mit den dicken Balloreifen passierte garnichts, da federten wohl die Reifen die grösste Belastung ab.
Bei meinem 26 MTB mit Ballonreifen war mit einem neuem Hinterrad nach einmaligen Speichennachziehen und Zentrieren Ruhe.
Ein 28er mit schmaler Bereifung war dagegen eine Dauerbaustelle mit Speichen Ersetzen und Zentrieren...
Jurgus
__________________ Ich bin ein Kosmopolit: In jedem Land der Erde kann ich Bier saufen....
|
|
20.06.2007 23:20 |
|
|
alex69
Eroberer
 
[meine Galerie]
Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 158
Herkunft: NW-> BY (München) Größe: 199
 |
|
| Zitat: |
Original von aco
Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass ein Rennrad weniger stark verschmutzt, als ein MTB, welches zu 80% im Gelände unterwegs ist, ist das in meinen Augen auch ein signifikanter Faktor auf die Haltbarkeit einer Kette.
|
Meiner Erfahrung nach dürfte dies der Hauptfaktor sein. Auch wenn ich kein Mountainbike besitze, sondern (m)ein Crossbike quäle, ist mindestens alle 2000 km eine neue Kette fällig. Bei überwiegendem Feldwegeinsatz deutlich früher und häufige starke Steigungen schmiergeln das Wechselintervall noch ein Stück nach unten. Um Missverständnissen vorzubeugen, die Kette wird regelmäßig gereinigt.
Auf meinem antiquierten Rennrad hingegen sind 6000 km mit einer Kette kein Problem. Nebenbei tritt man auf einem Rennrad auch deutlich gleichmäßiger, zumindest ich.
Naben- und Felgenverschleiß sind mir als Vertreter der deutlich unter 100 Kilo Klasse auch nicht fremd. Ich durfte gerade meine Mavic-Felge samt XT-Nabe austauschen. Die Nabe hatte schon einen leichten Schaden hätte aber noch etwas gehalten, nur nachdem mir die Felge an drei Stellen gleichzeitig eingerissen ist, ging nichts mehr.
__________________ keep on running
|
|
21.06.2007 08:20 |
|
|
aco
Routinier
  
[meine Galerie]
Dabei seit: 04.10.2004
Beiträge: 481
Herkunft: Zürich Größe: 209
 |
|
@AddOn2U
| Zitat: |
Original von AddOn2U
@aco: vielleicht ist ja der Höhenmesser wirklich defekt.
Allerdings fahre ich bspw. jeden Dienstag etwa 600hm auf einer Distanz von ca. 25 - 30km. Am Wochenende hatte die Tour etwa 1700hm auf ca. 70km Distanz. |
Na, dass sind aber auch ganz andere Verhältnisse und diese sind eher nachvollziehbar.
Du hattest die Werte Deines Höhenmessers mit 21000(!)Höhen-km auf ca. 1400 gefahrenen Kilometern angegeben - mit der Grafik ergibt sich nun jedoch ein anderes Bild: Aktuelle 24 Höhen-km bei 1500 Touren-km - Du hattest Dich einfach nur in der Einheit vertan.
| Zitat: |
Also so abwägig erscheint mir das errechnete nicht.
Aber ist ja auch egal. Ich strampel auf jeden Fall fleissig.
|
Das ist sehr deutlich zu erkennen - fleissig, fleissig.
__________________ best regards,
aco
-----------------------------------------------------------------------
Ist der Tag nicht Dein Freund,
dann ist er Dein Lehrer.
|
|
21.06.2007 19:54 |
|
|
|
|
|
 |
|