Lange Leute mit grossen Fahrrädern

  • Servus miteinander!


    Warum fahrt Ihr welches Fahrrad und welchen Stellenwert hat es in der täglichen Fortbewegung?

    Nutzt Ihr es hauptsächlich zur Arbeit oder mehr in der Freizeit (Einkäufe, Touren, usw.) oder ist es in beidem ziemlich ausgeglichen?

    Vielleicht wollt Ihr auch ein Photo anhängen.


    Ich habe mir nach fast 15jähriger Fahrradpause vor kurzem in Nürnberg ein Creme Echo Uno mit 60er Sattelrohr als Stadtrad besorgt.

    Wichtig war mir der in Europa handgefertigte, gemuffte Rahmen, 7 Gänge für flexibles Vorankommen und der Retro-Stil des Rades.

    Ich nutze es primär für Stadtfahrten und zukünftig wohl auch für Ausflüge in die nähere Umgebung.

    Da ich kein Freund von eBikes bin (entweder zu teuer oder zu schwer oder zu klobig oder alles zusammen), bevorzuge ich das klassische Fahrrad.


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  • ...schickes Teil!

    Erinnert mich ein bisschen an das gut 35 Jahre alte Peugeot-Rennrad meines Mannes, das sich im Dunkel unserer Garage mit einer in etwa gleich alten BMW R 80 G/S über die guten alten Zeiten unterhält 8) .


    Ich selbst nutze ein 15 Jahre altes Trekkingrad/ Crossbike für Fahrten zur Arbeit, zum Supermarkt und kürzere Touren in der Umgebung.


    Seit ich vor ein paar Jahren üble Knieprobleme hatte, denke ich immer öfter über ein Holland-/ Cityrad mit tiefem Einstieg nach. Bisher konnte ich mich noch nicht überwinden, zudem geht's dem Knie wieder gut...


    Ein E-Bike betrachte ich für mich als Overload. Ich habe sieben Kilometer ins Büro und 800 Meter bis zum Supermarkt...

  • Seit ich vor ein paar Jahren üble Knieprobleme hatte, denke ich immer öfter über ein Holland-/ Cityrad mit tiefem Einstieg nach. Bisher konnte ich mich noch nicht überwinden, zudem geht's dem Knie wieder gut...

    Sollte sich Dein Knie wieder melden, respektive Du ein Fahrrad mit tiefem Einstieg suchen, empfehle ich aus mehrfachen Gründen die Räder von Gazelle*:

    - Made in Netherlands,

    - exzellente Qualität,

    - große Rahmen (Damenrader bis 61!).

    Ich hole nächste Woche für meine Herzenskönigin ein neues Gazelle van Steal** mit 59er Sattelrohrlänge bei Frankfurt ab, damit wir hier gemeinsam auf Tour gehen können. FFM deswegen, weil es dort € 750 statt € 999 kostet.

    Leider ist es in Italien nach März ausgesprochen schwierig bis unmöglich, ein grosses Rad zu bekommen. Die durch COVID-19 bedingten Lieferketteneinschränkungen der Hersteller wirken sich bis heute aus.


    *http://www.gazelle.de


    **

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  • Bei vielen Marken gibt es im Moment genügend Auswahl und vieles sofort lieferbar:
    Volle Lager und hohe Rabatte im Fahrradhandel

  • Ich habe ein Fyler E-Bike (über 10 Jahre alt), 1 Stadtvelo Gudereit (auch über 10 Jahre alt)

    und ein Moutian Bike (Eigenmarke der Migros, aber mit excelenten Service)


    Der Kauf eines neuen E-Bike steht wohl bald an.

    Es wird wohl ein Cube werden.

    Bei uns sind Cube Bikes sehr verbreitet.


    Die Schweizer Marke Flyer und einer der Pioniere im E-Bike Markt ist nicht gerade günstig.


    Ich mache praktisch jede Strecke mit dem Velo. Ich bin kein Fan von Bus und Tram und für weitere Strecken nehme ich den Zug.


    Mein Auto steht manchmal 1 bis 2 Monate vor dem Haus, ohne das es einmal bewegt wurde.

  • Bei vielen Marken gibt es im Moment genügend Auswahl und vieles sofort lieferbar:
    Volle Lager und hohe Rabatte im Fahrradhandel

    Das stimmt, wenn es wohl Deutschland betrifft.

    In Italien ist die Lage anders, da sind zumindest die Lager der Händler bezüglich grosser Rahmen leer.

    Bei den Herstellern laufen viele Bestellungen grosser Rahmen ins Leere. Zudem werden aktuelle Räder meist zum UVP verkauft.

    Bevor ich einen faulen Kompromiss eingehe, unternehme ich einen schönen Ausflug* und hole mir das Rad mit merklichem Rabatt in Deutschland.


    *

    Auf dem Rückweg fahre ich über Basel - Luzern - Andermatt - St Gotthard - Lugano nach Como ?

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  • Der Kauf eines neuen E-Bike steht wohl bald an.

    Es wird wohl ein Cube werden.

    Bei uns sind Cube Bikes sehr verbreitet.

    Cube ist ein Massenproduzent von Fahrrädern hauptsächlich mit Rahmen made in China (von wenigen Ausnahmen abgesehen).

    Cube verkauft mehr als 5 Millionen Fahrräder jährlich!!!

    Das hat natürlich den Vorteil, dass dies oft ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet.

    Aber


    1. Achte unbedingt auf das zulässige Gesamtgewicht des Rades. Wenn das eBike nur 100 kg zul. Gesamtgewicht erlaubt, das Rad als solches bereits 25 kg (bei günstigen eBikes keine Seltenheit!) vorweist, darf der Fahrer nur noch 75 kg wiegen. Längere Touren mit entsprechendem Gepäck (Baden/Urlaub) kannst dann knicken.

    2. Achte unbedingt auf die Qualität der Schweissnähte. Gerade bei Rädern von Cube in der Preisklasse bis € 2500 haben mich die wulstigen Schweißnähte oft nicht überzeugt.

    3. Recherchiere im Internet (Foren) nach Rahmenrissen und -brüchen Deines Favoriten; die Risse sind nicht gerade selten (oft im Tretlagerbereich).


    Sehr gute eBikes bietet Schindelhauer, die sind jedoch nicht billig, aber ihren Preis wert (und zudem sehr schön ?):


    Schindelhauer Bikes
    Schindelhauer Bikes - Elegant-sportliche Fahrräder mit Zahnriemenantrieb für den urbanen Raum.
    www.schindelhauerbikes.com

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  • Fast alle aus meinem Umfeld, die ein E-Bike gekauft haben, haben ein Cube gekauft und sind sehr zufrieden.

    Die Rahmen kommen von fast allen Herstellern aus Asien. In Portugal entstehen zwar im Moment immer mehr Fabriken für Fahrradzubehör:
    https://www.r-m.de/de-ch/magaz…nhersteller-aus-portugal/

    Wäre das Budget viel höher, wäre ein Velo vom R&M sicher eine gute Wahl. Für mich muss es zweckmässig sein:
    https://www.r-m.de/de/online-s…rger-gt-vario-750-f00800/

    Und auch die Schweizer Firmen wie Stromer, Flyer bieten gute und schöne E-Bike zu stolzen Preisen.
    Wobei auch bei einem sehr teuren Bike sind die Kilometerkosten immer noch viel günstiger als beim Auto.



  • Stimmt, die Mehrheit der Rahmen kommt aus Asien.

    China als Fahrradland ist auch grundsätzlich in der Lage, exzellente Rahmen zu produzieren. Schrottrahmen lassen sich an den miesen Schweißnähten erkennen.

    Viele italienische Fahrradproduzenten stellen ihre Rahmen noch komplett in Handarbeit am Produktionsort her und damit meine ich nicht nur die Edelschmieden, sondern auch lokale Hersteller im Bereich von Stadträdern für € 400. In den Marche (u.a. Pesaro) gibt es zahlose traditionelle Fahrradhersteller, bei mir "um die Ecke" ist Trubbiani in Tolentino.

    Beispiel Herrenfahrrad, Rahmen komplett handgemacht (gemufft) in Italien, Shimano-6-Gang, Sattel von Montegrappal!!! für € 449. Das war mein Rad-Favorit, leider ist der Rahmen zu klein (Sattelrohrlänge nur 54 cm).

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  • Übersetzung der Produktbeschreibung des Rades im vorherigen Post:


    "Elegant aber sportlich, ein zeitloser Klassiker, mit Rahmen und Komponenten komplett in Italien hergestellt.

    Ausgestattet für die Stadt, komplett mit Shimano 6-Gang-Getriebe, Stahlrahmen und Lager hergestellt in Italien, Stahlgabel hergestellt in Italien.

    Shimano 6-Gang-TY21-Schaltung, Shimano RS36 Schalthebel, V-Bremsen oder Aluminium-Bremssättel, Lenker aus Aluminium, Aluminiumvorbau,

    700x35 CST- oder Kenda-Reifen. Sattel Montegrappa Route.

    Maß c/f Rahmen 540 mm

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  • Ich habe an einem Standort (Fernbeziehung) ein Raleigh Chester 8 XXL Wave Citybike (niedriger Rahmen weil man in der Stadt beim Einkaufen etc. ja öfter mal ab- und aufsteigen muss) und am anderen ein über Ebay Kleinanzeigen gekauftes Rixe Trekkingrad, auch in XXL Gewichtsklasse.


    Dieses Jahr (erst war es zu heiss, dann zu nass) bin ich noch nicht annähernd so viel unterwegs gewesen wie letztes Jahr, aber ich versuche, es für die kleinen Einkaufsfahrten zu nutzen und abends, so lange es lang hell ist, für ein bisschen Entspannungsradeln in die Nähe.

    Ins Büro (durchgeschwitzt ankommen finde ich nicht so toll, oder die Bürohose einsauen/durchscheuern) habe ich es noch nicht probiert.

  • Ich fahre seit 2015 auch ein Rixe -Fahrrad. (seit 2021 wird es nicht mehr gebaut,doch es gibt noch Lagerverkauf für 499€. Es ist ein XC 6.0 Cross . Ein sehr leichtes Fahrrad ohne viel Schnick-Schnack (keine Schutzblecher,keine Beleuchtung. :) ; aber es ist ein sehr gutes Rad für Training- und Langlaufstrecken auf befestigten Wegen.

    Mein Zweitrad oder Hauptrad ist ein e-biike von der unbekannten Marke PowerPac. Vorteil ist der Preis von "nur 2000€ .mit 625 Watt Akku und Geländebereifung. Ich fahre es mit einem Anhänger (Burley-Lastenanhänger) für Einkäufe und wochenends auch für weite Touren (so um 100 Km). Nachteil für grosse Menschen ist,dass es nur eine Rahmengrösse gibt-und mit maximaler Verstellung an Lenker und Sattelrohr nur so maximal für Körpergröss bis 1,90m gut geeignet ist.

    Zeit mit Dir zu teilen

  • Sehe gerade eine Folge Freizeit¹ mit dem Schmidt Max. Den Schmidt Max kennt Ihr als Wirt in den Eberhofer Krimis und manche als Kabarettist und manche eben aus der Reihe Freizeit.

    Da geht's um Klappräder alt und neu jeglichen Couleurs.

    Ich hatte als Kind eines wie der Max, im typischen 70er Orange; zusammengeklappt hatte ich es mangels Notwendigkeit nie.

    Retro. ?

    Die modernen Klappräder² haben mit den alten nicht mehr viel gemein, wenn man vom Gewicht absieht.

    Es gibt da tatsächlich interessante Konzepte, sofern man(n)/frau bereit ist, etwas (viel) Geld auszugeben.

    Leider finde ich keine Infos zur Rahmengeometrie und der maximal möglichen Körpergrösse der/s Fahrer(in)s. Ich bin nur auf das maximal zulässige Gesamtgewicht von 110 kg (Klappräder von Brompton) gestossen. Gibt's zufällig jemanden hier in der Community, die/der gelegentlich oder gar täglich ein Klapprad nutzt?

    Frauen könnten aufgrund ihrer Grösse eventuell etwas im Vorteil sein.


    ©Brompton



    ¹

    Schmidt Max und die Klapprad-Reise
    Das Klapprad erlebt als "Faltrad" eine Rnaissance. Der Schmidt Max hat das alte Klapprad aus dem Keller geholt und begibt sich mit seinem Oldtimer auf eine…
    www.3sat.de


    ²

    Das einzigartige Klapprad aus London | Brompton DE
    Das Brompton Faltrad wird seit 1975 im Westen Londons handgefertigt. Erfahren Sie mehr über das Original-Klapprad und entdecken Sie die vielfältigen Modelle.
    de.brompton.com

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  • Ich habe ein ein einfaches und günstiges von Decathlon, ohne Motor :)

    In Mailand gibt es einen grossen Brompton Laden mit grosser Auswal.
    Da sind wir mit dem Zug eines kaufen gegangen, weil der lokale Händler hier in der Schweiz erstens kaum Auswahl zum Testen hatte und dann wäre die Lieferfrist ein weiteres Problem gewesen.
    Für mich wäre es zu teuer. Aber die 2 Personen, die ich kenne und eines haben, sind zufrieden damit.

    Also wenn Du mal in Mailand bist ....

    https://www.bikingdays.com/

  • Der Tester hier ist 2,01m gross und hat Brompton getestet:

    https://magazine.bikecitizens.…mit-129-kilo-stau-vorbei/

    Bei 201 cm Körpergrösse wird's mit dem Gewicht schon ziemlich eng. Das Brompton wiegt 12.9 kg und 110 kg Gesamtgewicht sind zulässig. Folglich dürfte der Fahrer maximal 97.1 kg wiegen, Gepäck unberücksichtigt.

    Gehen ich von einem 10-%igen Toleranzwert aus, ohne dass der ohnehin filigrane Rahmen und vor allem die Klappschaniere an Ermüdung reissen oder gar brechen, verbleiben maximal 108 kg Zuladung.



    Update zum Gazelle Van Stael 59er Ausführung:

    Die ersten schweisstreibenden 15 km zurückgelegt, fährt sich sehr angenehm. Nur der Ledersattel bietet mit seiner rutschigen Oberfläche wenig Halt. Das Creme Echo Uno hat einen Wildledersattel, der sich als ungleich besser erweist.

    Mit der originalen Sattelstütze ist es für Leute bis 194 cm Körpergrösse (Beinlänge beachten!) sehr gut geeignet, mit einer längeren Sattelstütze auch bis 200 cm.


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  • Das Brompton überzeugt durch seine Stabilität und seine leichte Handhabbarkeit. Es kann problemlos mit bis zu 130 kg Körpergewicht gefahren werden.
    Das Brompton wird aus Stahl und Titan gebaut und ist dadurch extrem bruchsicher. Andere Falträder werden aus weniger stabilem Material wie z.B. Aluminium gebaut, so dass es leichter zu Rahmenbrüchen kommen kann.

    https://www.theurbanmobilitystore.com/brompton-faltraeder/

  • Einmal die Tour de France abfahren ohne 110 Lindor Kugeln pro Tag zu essen und das Körpergewicht passt dann zum max. Gesamtgewicht des Velo



    Die Tour de France in Zahlen – Sie verbrennen 110 Lindor-Kugeln am Tag und bezwingen 6-mal den Everest
    Die Fahrer an der TourdeFrance leisten in drei Wochen schier Unmenschliches. Und sie müssen wahnsinnig viel essen können. Pro Tag nehmen sie bis zu 8000…
    headtopics.com

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan999 ()

  • Hmm nach einem belastbaren E Bike habe ich lange suchen müssen.

    Ist dann ein Patria Ranger mit dem verstärkten 65er Rahmen geworden.

    Das Rad hat eine Zuladung von bis zu 180 KG. 160KG bringen Rad und Fahrer schon mit.

    Bin mit dem Rad jetzt ca. 4200 KM gefahren und bisher Alles ok.

    Nur der hintere Radmantel muß erneuert werden, sieht schon fast wie ein "Slickreifen" aus ^^


    Leider ist Patria ein wenig teuer, dafür bekommt man dann aber auch einen Stahlrahmen aus deutscher Produktion.


    Davor bin ich mit einem Utopia London mit einer Shimano 7 Gang Nabenschaltung gefahren.

    Für einigermaßen flache Bereiche ist das auch gut geeignet.