Stephen Kings ES

  • So ihr lieben, im Moment bin ich groß am Lesen und zwar das oben besagte Buch. (Horror-Roman)


    Gleich vorweg will ich jenen den Tipp geben, die davon noch nie was gehört haben, schaut euch den Film an bevor ihr das Buch liest sonst wäret ihr enttäuscht...


    Inhaltlich geht es um 6 Freunde (ich hoff ich hab mich grad nicht verzählt), die in einer Stadt namens Derry wohnen, unabhängig voneinander widerfahren ihnen erst sehr schreckliche Ereignisse. (genauer will ichs nicht sagen, das muss man lesen, ich könnts zwar schreiben, aber das hätte dan nicht mehr den Effekt den man dann beim lesen hat). Diese Einzelerlebnisse, tauschen sie später dabei aus und bilden davon an eine Gemeinschaft (den Klub der Verlierer). Sie schwören Rache und wollen "es" töten, bevor es andere Kinder töten kann. Also suchen sie es auf und töten es (zumindest glauben sie das zunächst) und schwören, sollte es jemals wiederkehren kommen sie zurück um es nochmal zu besiegen.


    So das war eine ganz vage Beschreibung dessen was drinnen steht, ich kann es nur jedem empfehlen, es handelt im Grund um den Kampf gegen das Böse schlecht hin (meiner Meinung nach) und zeigt, dass Freundschaft und der Mut zu Taten großes Bewirken kann....


    Nur vor etwas muss ich euch warnen, Stephen King hat irgendwie einen Hang zum Perversen (wenn ihrs liest wisst ihrs und wolltet ihr hättet es nicht gelesen hehe)


    Liebe Grüße


    Eduard




    === Vom Admin eingefügt ===

    Es

  • Ich kann nur zustimmen, das Buch ist ein absoluter Knaller. Es ist zwar schon lange her, dass ich das Buch gelesen habe aber ich weiß das ich es damals verschlungen habe.


    Das einzige was 'Wenigleser' davon abhalten könnte, das Buch zu lesen ist die Dicke (mein Exemplar hat etwas über 1050 Seiten). Dazu kommt noch, dass es wirklich lange dauert bis die ganzen einzelnen Kindheitsgeschichten der Hauptdarsteller erzählt sind. Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind manchmal sehr ermüdend.


    Die meisten Buchverfilmungen sind schlecht! Vor allen Dingen die Verfilmungen von Stephen King Büchern sind sind größtenteils nicht anschaubar. Mit Ausnahme von 'Die Verurteilten' und 'The green mile' vielleicht.


    Meiner Meinung nach hat Stephen King keinen perversen Schreibstil. Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht.

  • Kind und perverser Schreibstil? Iiiiiiiihnääääääääää. Nicht doch. Da gibt's echt üblere.


    Das einzige, was ich von King bisher komplett gelesen habe ist jedoch Misery (deutsch: "SIE"). Da war der Film auch noch so halbwegs okay.


    Ansonsten kenn ich nur Cujo und Friedhof der Kuscheltiere zum Teil. Habe mich da nie ganz durchgelesen. Mag den Schreibstil nicht so wirklich. Aber pervers? Glaub' ich nicht...


    The Green Mile würde ich gern nochmal lesen, weil der Film m.E. wirklich gut war.


    Ansonsten bin ich eher bei Koontz anzufinden... dessen Filmversionen übrigens auch immer unter aller Granate sind (gibt eh nur 3, glaub' ich)... muß am Genre liegen, oder die jeweiligen Regisseure haben nicht so das Vorstellungsvermögen King/Bachman/Koontz umzusetzen.


    Die Schule macht die Entfremdung zur Vorbereitung auf das Leben, und so spaltet sie Erziehung von Wirklichkeit ab und Arbeit von Kreativität. Indem die Schule die Notwendigkeit lehrt, belehrt zu werden, bereitet sie auf die entfremdete Institutionalisierung des Lebens vor.


    Ivan Illich (1926-2002)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von snowhopper ()

  • Fand ES das beste Buch von S. King und The green Mile war die beste Verfilmung. Anonsten hab ich sämtliche Bücher von ihm gelesen und war von den Filmen meist enttäuscht.
    Momentan stehe ich aber nicht so doll auf Horror :)

  • ich finde, die mit Abstand beste King-Verfilmung ist "Die Verurteilten", obwohl (oder weil?) es keine Horrorgeschichte ist. Dann kommt The Shining. Und dann sehr lange nichts mehr :D


    von den Büchern sind einige 08/15 Fließbandarbeit, andere ganz gut. Mir gefallen die ersten Bände der Dark Tower Serie sehr gut, und einige Kurzgeschichten, "Es" fand ich eher platt. Das Motiv, Kinder werden in Gruselstory verwickelt, hat King in der Kurzgeschichte, die für "Stand by Me" Pate stand, viel besser verarbeitet, und ausserirdische Monster waren in "Tommyknockers" faszinierender, aber jedem das seine.


    Tim Curry ist natürlich immer klasse.

  • Nein ich meinte nicht, dass King generell einen perversen Schreibstil hat sondern direkt einen Bereich im Buch den man getrost hätte weglassen können. Was ich ansprechen will ist ein Teil des Rituals von Chüd indem Beverly alle Jungs (und die Kinder sind im Buch ungefähr 11 Jahre alt) mal "ranlässt" und so wirklich hat die Stelle keine Bedeutung, was etwas eigenartig war.


    Also bitte nicht falsch verstehen.


    Ich liebe dieses Buch, obwohl ich sonst keine Romane mag....


    Eduard

  • [OFF-TOPIC]

    Zitat

    Original von juh
    Tim Curry ist natürlich immer klasse.


    Tehehe... Jepp!!!



    :D


    [/OFF-TOPIC]


    Was die Qualität von King angeht, wundert's mich nicht, daß einiges wie Fließbandarbeit erscheinen mag. Weiß jemand wieviel Bücher er jetzt bisher unter sämtlichen (hat er mehr als nur den Bachman?!?!) Pseudonymen geschrieben hat???


    Zitat

    Original von Eduard86
    Ich liebe dieses Buch, obwohl ich sonst keine Romane mag....


    Dann kannste noch nicht viele gelesen haben. Tipp: Guck dich mal im Thread Leseratten unter Euch um, da sind ein paar gute Empfehlungen drin. Oder Du verrätst mal, welches Genre (Horror, Thriller, History, Schnulze - wohl kaum, Science Fiction...) Dir am meisten liegt und dann können wir evtl. direkt empfehlen...


    SNOWIE MEINT: LESEN IST WICHTIG ;kaffee


    Die Schule macht die Entfremdung zur Vorbereitung auf das Leben, und so spaltet sie Erziehung von Wirklichkeit ab und Arbeit von Kreativität. Indem die Schule die Notwendigkeit lehrt, belehrt zu werden, bereitet sie auf die entfremdete Institutionalisierung des Lebens vor.


    Ivan Illich (1926-2002)

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  • Zitat

    Original von snowhopper
    Was die Qualität von King angeht, wundert's mich nicht, daß einiges wie Fließbandarbeit erscheinen mag. Weiß jemand wieviel Bücher er jetzt bisher unter sämtlichen (hat er mehr als nur den Bachman?!?!) Pseudonymen geschrieben hat???


    Reichlich Snowie, reichlich :D ;)



    Ich sehe das auch als eines der besseren von King - wobei mich mit zunehmendem Alter nur der dunkle Turm reizt - die anderen sind thematisch immer etwas ähnlicher geworden und hauen mich nicht vom Hocker..
    (Bin ich erwachsen/alt geworden? 8o )


    Bis 2000 oder so habe ich ALLE erscheinenden von King verschlungen - dann wurde es langweilig..lach


    Mittlerweile bevorzuge ich das subtiler-menschliche Versagen in Krimis und Thrillern ;)


    Gruss von Tanja, die auch meint, dass Lesen wichtig ist und die in der letzten Woche 3 Bücher durchgelesen hat ;kaffee

  • Zitat

    Original von snowhopper
    Was die Qualität von King angeht, wundert's mich nicht, daß einiges wie Fließbandarbeit erscheinen mag. Weiß jemand wieviel Bücher er jetzt bisher unter sämtlichen (hat er mehr als nur den Bachman?!?!) Pseudonymen geschrieben hat???


    Also, da ich auch früher, als ich noch jung war :rolleyes: auch Stephen King gelesen habe, erinnere ich mich, gelesen zu haben, dass er 77 Bücher geschrieben hat. Als Richard Bachman erinner ich mich an 9 Bücher. Aber ich denke, es waren viel viel mehr, die auch gar nicht erst ins Deutsche übersetzt worden sind.


    Also meine Favoriten sind eindeutig:


    1. Der dunkle Turm (und zwar alle sieben Teile)
    2. ES
    3. Das Mädchen


    Aber ich lese dann doch lieber Dean Koontz, von dem ich wohl "fast" alle Bücher daheim haben dürfte.


    Anja,
    die sich momentan ausschliesslich mit Weltliteratur befasst ;kaffee



    P.S. Jeder ist überzeugt, er könne Bücher kritisieren, nur weil er lesen und schreiben gelernt hat. William Somerset Maugham 25.01.1874 - 16.12.1965
    engl. Schriftsteller


    Irgendwie hatte er ja Recht, oder? :D :D :D

  • Naja Romane hab ich schon einige gelesen, sagen wirs so, ich stemple nicht alle Romane gleich ab...


    Tatsachenromane zum Beispiel mag ich auch, ich bin halt immer bedacht, dass wenn ich etwas lese mir auch Informationen bringt, sei es jetzt in Form von historischen Kenntnissen usw....


    Ich weiß nicht ganz wie ich es erklären soll, aber wenn ich jetzt irgendeinen Fantasyroman lesen müsste, würde ich dauernd auf die Uhr sehen und mir denken-Phoa ich verplemper meine Zeit. ;)


    Oben bei meinem Eröffnungstext habe ich mich geirrt es sind sieben Kinder die gegen "Es" vorgehen...


    Mfg
    Eduard

  • Zitat

    Original von Eduard86
    Ich weiß nicht ganz wie ich es erklären soll, aber wenn ich jetzt irgendeinen Fantasyroman lesen müsste, würde ich dauernd auf die Uhr sehen und mir denken-Phoa ich verplemper meine Zeit. ;)


    In jedem, was ein anderer geschrieben hat, kann man eine Botschaft für sich finden ;)

  • @edi: naja, Lesen ist Übungssache, ich lese einen Fantasy-Roman (z.B. den 7. Band von George R.R. Martins "Lied von Eis und Feuer" Serie) in gut 2 Stunden durch, da hab ich gar nicht die Zeit, noch nebenbei auf die Uhr zu gucken (mir fällt gerade ein, ich besitze gar keine Uhr...) . Auf jeden Fall ist Lesen inspirierender als Fernsehen, welches einen mit Informationen so überflutet, dass es das Denken eher abstellt als anregt.


    Wobei ich heute auch keine Stephen King Romane mehr lese (der 5. Band der Dark Tower Trilogie war so voraussehbar langweilig, dass ich mich nur mit Mühe überwinden konnte, ihn zuende zu lesen).


    Die Figur des Bösewichts in Es (Film und Buch) ist allerdings für viele Menschen sehr erschreckend, also wer Horror möchte ist mit dem Buch wahrscheinlich gut bedient. Wer, wie ich, aber schon Lovecraft und Clive Barker kennt, wird es eher kurios finden.


    Gruß, juh

  • juh , ne keine Angst ich lese verdammt viel nur eben Tatsachenromane, Sachbücher Biographien bis zu den Nachrichten Wirtschaftsberichte usw....


    Am Lesen liegts nichts nicht, es liegt daran, dass ich mir immer wieder denke, dass mir dieses oder jenes Buch kein Wissen vermittelt.


    Und eben Stephen King stellt hier bei mir eben eine große Ausnahme dar. ;)


    So ich hoffe meine Meinung jetzt besser dargebracht zu haben hehe...


    Liebe Grüße
    Eduard

  • Habe auch "Es" in meinem Bücherregal stehen, hab es auch mal angefangen zu lesen, aber auf Grund der etwas abtörnenden Dicke des Buches kam ich damals nur bis zu der Stelle, wo sich der eine die Pulsadern aufgeschnitten hat.


    Ansonsten besitze ich noch:


    "Misery" - hab ich gelesen und finde es sehr gut, weil man sich super reinversetzen kann


    "The green mile" - hab ich auch gelesen und finde das Buch und die Verfilmung super gelungen


    "Carrie" - war mein erstes Buch von Stephen King. Fand es nur nervig, dass zwischen den Romanteilen unnötig lange Auszüge über Telekinese (war es das :D ?) aus Fachbüchern eingefügt wurde


    "Friedhof der Kuscheltiere" - Fand ich ein super spannendes Buch, hab die Verfilmung aber noch nicht gesehen


    "Das Mädchen" - hab ich mehrmals angefangen, aber noch nie fertig gelesen


    Finde es teilweise genial auf welche einfache Art Stephen King manchmal den Horror vermittelt.

  • Ich habe das Buch vor Jahr und Tag mal gelesen. Ich muss sagen, ich habe noch nie so einen Mist in Buchform gesehen, geschweige denn gelesen. Ich weiss auch nicht mehr, warum ich das Buch überhaupt durchgelesen habe. Meiner Meinung nach hat Herr King ein paar ernst zu nhemende seelische Probleme. Dazu sollte er zum Arzt gehen und nicht solche Bücher schreiben. Soweit meine ketzerische Meinung:D

  • Ja na hier wird ja wohl jede Meinung akzeptiert. ^^


    Wenn man sich seine Bücher so durchliest, und manchesmal seinen Hang zur Perversion bemerkt, hast du vielleicht gar nicht sooo unrecht.

  • das buch habe ich nicht gelesen, kenne nur die verfilmung.
    finde diesen aber sehr gut, nur am ende ist mir das ganze zu fantasievoll und undrealistisch wo sich ES aufeinmal von clown in eine riesenspinne verwandelt.