eBook wer liest sie schon?

  • Wer hat schon einen eBook-Reader?


    Seitdem die im Preis auf weniger als 60 € gefallen sind und eine sehr hohe Auflösung haben, werden die interessant.


    Vermutlich auch, weil ich dadurch meine Karteikartenwirtschaft mal verkleinern kann.


    Zwei Hemdtaschen mit Karteikarten voll, dann weiss ich auch nicht mehr, wo was zu finden ist. Ein eBookreader findet Stellen mit der Suchfunktion.


    Wer liest eBooks schon darauf?


    (Auf dem Sofa ist es bequemer als vor dem PC.... )

  • Nutze seit fast zwei Jahren eBooks auf einem iPad der ersten Generation. Meistens sind es Handbücher und Bedienungsanleitungen.
    Ich nutze regelmäßig die Möglichkeit, im iBook-Store Auszüge von Büchern herunterzuladen, um mich besser entscheiden zu können, diese dann in gebundener Form i.r.L. zu erwerben.


    Gruß
    Jürgen

  • Hi,


    ich habe jetzt seit über 1 Jahr einen Reader, mit dem ich vor allem Bücher aus der Online-Bücherei (gibts in meiner Stadt von der hiesigen Stadtbücherei) lese. Auf der Weihnachtsfeier habe ich dann noch einen Kindl gewonnen, den mein Sohn jetzt benutzt. Der ist allerdings nicht für die Bücherei-Bücher geeignet, man muss also Bücher kaufen. Der Kindl hat (noch?) eine sehr eingeschränkte Surf-Möglichkeit, der/die Benutzende soll ja auch bei A..... einkaufen.


    Ich bin mit meinem Reader zufrieden, aber es stimmt, dass das Farbdisplay nicht für die Benutzung in der Sonne geeignet ist. Trotzdem hatte ich das gleiche Look-and-Feel wie bei einem "echten" Buch. Ich hatte den Reader bei der ersten Benutzung sogar auf die Schriftseite gelegt, damit das Buch nicht umblättert .... dumme Angewohnheit von mir, nicht mit Lesezeichen zu arbeiten sondern ein Buch auf den "bauch" zu legen ..... Ich hatte also wirklich das Gefühl, ein echtes Buch in der Hand zu haben.


    Viel Spa0 beim Ebooken!
    LG;
    Frauke

  • Zitat

    Original von summertom
    Moin, die Frage ist wieder die Systemfrage. Kindle hat sein eigenes System, auf dem nur die Formate von amazon laufen. thalia und ebooks.de hingegen haben ein anderes System laufen. Also erst schauen, wo ihr Bücher kauft und danach den ebook reader aussuchen.


    Mittels Calibre als E-Book Verwaltungssoftware kannst Du auch Formate konvertieren. So gehen EPUBs halt in AZW konvertiert auf den Kindle rüber.


    Ich nutze momentan gelegentlich einen Kindle Touch 3G, im Urlaub auch schonmal die Tageszeitung per UMTS drauf liefern lassen.
    Bücher aus der Statdtbücherei (Onleihe) und Sachen per Skoobe lese ich auf dem IPad 1, weils die leide rnicht für eInk Geräte gibt.
    Beides allerdings eher für so "Schund- und Trivialliteratur", also was für die Zugfahrt, den Urlaub oder den Flug.


    Was über reine Unterhatungsliteratur hinausgeht oder besonders schön gestaltete Cover hat, Autoren oder Serien die ich sammle kommen allerdings weiter als tote-Bäume-Version in den Schrank.

  • Konvertieren ist das Zauberwort!


    Bei meiner Zettelwirtschaft steige ich kaum noch durch, Reader haben eine Suchfunktion.


    Meine normalen Dateien in Word oder anderen Textprogrammen kann ich ins epub-Format konvertieren, dann kann ich die darauf lesen.


    Wenn der Trend eh zum Zweitbuch geht- Rechnerisch passen auf die Speicherkarte um die 3000 Bücher.

  • Ein Tablet kann mehr, wenn es um das Bearbeiten geht.


    Was mich bei den Readern wirklich beeindruck,t ist die hohe Auflösung.


    Der Referenzwert sind wohl japanische Schriftzeichen. Da schafft E-Ink mehr als manche Papierdrucke.


    Am schnellsten bin ich immer noch in Papier. Herummalen, anstreichen, zerschneiden und sortieren...


    Was man nicht greifbar vor sich hat, ist irgendwie nicht greifbares.


    Ein Nachteil der Elektronik:


    Ausschalten und alles ist weg!


    Das Verbrennen von Büchern ist immer noch (publikums) wirksamer als das Löschen einer elektronischen Datei..... ;o)

  • Geht mir nur um die Auflösung.....


    Die haben bei optischen Sachen auch schon die höchsten Ansprüche gehabt.


    Vermutlich lag es an den Schriftzeichen? ;)

  • Zitat

    Original von jurgus
    Geht mir nur um die Auflösung.....


    Die haben bei optischen Sachen auch schon die höchsten Ansprüche gehabt.


    Vermutlich lag es an den Schriftzeichen? ;)


    Meine Tochter könnte bei der Aufklärung sicher hilfreich sein. :D

  • Also der Kindle Paperwhite hat 212 dpi, das ist zwar mehr als beim größenmäßig vielleicht ähnlichen IPad mini mit 163 dpi, aber wenn es auch etwas sperrigeres sein darf (und deutlich teureres) dann wäre das IPad 4 mit dem Retiona Display mit 264 dpi noch einen Schnapps drüber.


    Die Frage ist halt für mich wirklich, brauchst Du ein reines Anzeigegerät (dann eInk), oder willst Du Deine Notizen auch unterwegs bearbeiten, ergänzen, umsortieren etc., dann doch eher Tablet.

  • Zum Durchlesen die höchste Auflösung.


    Und ich möchte mich bequem "hinlümmeln" können, auch auf dem Sofa...


    IPad 4 hört sich schon einmal sehr gut an mit 264 dpi!


    Bisherige Monitore führten in Laufe der Jahre zu etwa minus drei Dioptrien zusätzlich....

  • Habe mich bisher auch gegen eBooks gewehrt, da ich gerne Bücher kaufe und in der Hand habe. Aber bei meinem letzten Urlaub bin ich dann doch in den Genuss des eBooks gekommen. Hatte mein iPad mit aber leider ein Buch, welches ich schnell durch hatte. hab mich dann doch überreden lassen, mir eBooks zu kaufen und finde es an sich nicht schlecht. Aber auch eher nur für den Urlaub... zu Hause greife ich lieber zu einem Buch. Solange die eBooks so viel kosten wie normale Bücher gibt es für mich keine wirklichen Grund auch zu Hause auf eBooks zurück zugreifen. Die Umwelt wird mich eBooks ja auch nicht grad geschont.. ganz im Gegenteil!

  • Obwohl ich kein Gegner der Digitalisierung bin, lese ich doch immer noch lieber mit einem Buch in der Hand. Es ist einfach angenehmer und ich sehe keinen wirklichen Sinn im EBook-Reader. Auch das Argument man hat gleich alle Bücher parat finde ich etwas lächerlich. Denn wer liest schon mehr als ein Buch auf einmal?

  • Zitat

    Original von fussert
    Denn wer liest schon mehr als ein Buch auf einmal?


    Beim Vortäuschen von Bildung und Belesenheit kann man ja so tun, also ob noch mehr Bücher drauf gespeichert wären. Bis zu 3000.


    Das geht mit einem normalen Buch nicht.... ;)


    Textpassagen suchen lassen ist im eBook auch einfacher.


    Da der Trend zum Zweitbuch geht, kann man ja immer noch sagen, man hat schon ein zweites Buch drauf gespeichert...

  • Zitat

    Original von jurgus
    Beim Vortäuschen von Bildung und Belesenheit kann man ja so tun, also ob noch mehr Bücher drauf gespeichert wären. Bis zu 3000.


    Das geht mit einem normalen Buch nicht.... Augenzwinkern


    Ich lese zwar so gut wie überhaupt nichts (außer natürlich mit Ausnahme einiger Beiträge hier im Forum :rolleyes:), aber wenn ich die Absicht hätte, Bildung und/oder Belesenheit möglichst glaubwürdig vorzutäuschen, würde ich vermutlich folgendes tun:


    Zitat

    Original von jurgus
    Herummalen, anstreichen, zerschneiden und sortieren...


    Wie auch immer...Der Weihnachtsmann ist schuld, dass sich in unserem Haushalt nun auch ein eBook befindet. Binnen der wenigen Wochen seit seiner Existenz (also seit der Existenz des eBooks) wurden bereits Unmengen (elektronischer) Bücher damit "vertilgt". Der Wohnraum wurde von dieser Vielzahl an Büchern glücklicherweise nicht beeinflusst, was bei den Papier-Klassikern einen erheblichen Nachteil darstellt...

  • Zitat

    Original von fussert
    .... Denn wer liest schon mehr als ein Buch auf einmal?


    Nun ich lese derzeit vier Bücher (Fachbücher), zwar nicht gleichzeitig, aber kapitelweise im Wechsel. Zeitschriften, Zeitungen und Comics nebenbei zähle ich da mal nicht mit.


    Da es die Kindle-App fürs iPad gibt halte ich ein Tablet für die Flexibelste Lösung.
    Zu meinem iPad 1 gibt es jetzt auch ein iPad 4 im Haus und da werde ich schon mal neidisch auf die Auflösung des Displays ...


    Länger am Stück lesen fällt mir aber noch immer am leichtesten mit einem richtigen Buch!


    Gruß
    Jürgen

  • Zitat

    Original von max.cady
    ...Der Weihnachtsmann ist schuld, dass sich in unserem Haushalt nun auch ein eBook befindet. Binnen der wenigen Wochen seit seiner Existenz (also seit der Existenz des eBooks) wurden bereits Unmengen (elektronischer) Bücher damit "vertilgt". Der Wohnraum wurde von dieser Vielzahl an Büchern glücklicherweise nicht beeinflusst, was bei den Papier-Klassikern einen erheblichen Nachteil darstellt...


    Genau da sehe ich auch den Vorteil: Ich habe mir zu Weihnachten auch einen E-Book-Reader gewünscht (kannte das Konzept und das Gerät bereits in der Familie)... kriege jetzt E-Books über einen Freund für lau in meinen calibre... und hätte die Masse an Büchern seit Weihnachten (ca. 15-20, das ist viel für mich) sicherlich sonst nicht gemanaged (häufig ist der Ort meines Buches nicht der Ort an dem ich es gerade benötige)...


    die E-Book-Ausleihe meiner Stadtbücherei war auch ein Grund für die Wahl, sie dient aber weniger der Breite (Beliebtes hat Wartezeiten von mehreren Wochen), öffnet mir aber den Blick für Abseitiges (habe schon einiges zu Kapitalismuskritik und Erziehungsratgeber gelesen...)