Beiträge von Bibo

    *Piep* <img src="http://www.langes-forum.de/wcf/images/smilies/smile.png" alt=":)" />


    Ja, mich gibt's noch, und ich schaue auch dann und wann hier vorbei.


    Bei mir haben sich in den letzten Jahren die Prioritäten durch Umzug, familiäre Probleme, Veränderung im Job verschoben. Jetzt komm ich zwar endlich etwas zur Ruhe, laviere…


    Dem kann ich mich so nur anschliessen. Ich lese noch regelmäßig mit, habe aber mit vielen Veränderungen in meinem Leben zu tun. Aber ich bin noch da :D

    Ich denke, da sollte man nach dem Pinguin-Prinzip nach Hirschhausen verfahren.
    Ich hatte das ene ganze Weile selbst in meiner Wahrnehmung. Dann habe ich ein Umfeld gefunden, daß meine Größe (körperliche) akzeptiert und damit gut umgehen kann. Das hat damals mein Selbstbewustsein enorm gehoben, so daß ich über den anderen Dingen stehen konnte...

    Moin moin,


    Wollte noch auf 2 Sachen hinweisen:
    1. Man kann heute bei Kindern im Alter von ca. 12-14 Jahren anhand einer Röntgenanalyse der Handknochen relative gute Hochrechnungen über die Endgröße der Kinder bekommen.
    Bei mit hat das vor über 30…


    Das stimmt so nicht ganz. Die Berechnungen erfolgen heute noch auf den selben Grundlagen wie vor 30 Jahren. Das liegt daran, dass keiner Reihenröntgungen durchgeführt hat seit dem Dritten Reich (so alt sind diese Handtafeln nämlich). Dem entsprechend sind die Ergebnisse immer noch genauso ungenau. Bei meinen beiden grossen Söhnen lagen sie voll daneben (Prognose max. 205 cm, tatsächliche Endgrösse beim inzwischen ausgewachsenem Großen 218 cm)
    Hormonbehandlungen gab es auch vor 30 Jahren schon. Auch mir ist die angeboten worden, aber ich habe dankend abgelehnt.
    Es gibt viele Dinge, mit denen man sich arrangieren kann, auch wenn es manchmal unangenehm sein mag. Aber meines Erachtens haben alle Menschen etwas, womit sie mal unzufrieden sind. Aber statt sich auf daraus eventuell resultierende Nachteile zu konzentrieren, denke ich, sollte man das Beste aus dem machen, was man hat. Und das gilt für körperliche Eigenschafen gleichermaßen wie für geistige oder andere...

    Bettgestelle bis 2,20 m sind eigentlich in jedem Geschäft zu bekommen. Für meinen Sohn haben wir auch ein Bett mit 240cm Länge bekommen. Das musste bestellt werden über das Möbelhaus, aber grundsätzlich war das Problem. Nur die Preisvorstellung mit € 300,- ist da sehr optimistisch, denn, wie Christian schon ausführte, geht das locker alleine für die Matraze drauf. Und etwas Qualität sollte das Bett bei Überlänge schon haben und eigentlich nicht nur bei Überlänge...

    Ich persönlich finde, dass ein solcher Eingriff bei einem gesunden Menschen nicht gemacht werden sollte. Leben mit 2,20 m plus ist nicht schrecklich. DAS kann ich aus eigenem Erleben versichern. Natürlich wird man angegafft und damit muss man lernen, umzugehen. Ich setze mich auch gerne mit anderen zusammen, um diese Themen zu diskutieren. Meine Körpergrösse hat mir jedenfalls keine wesentlichen Nachteile im Leben eingebracht und ein positiver Umgang schafft auch positive Ausstrahlung

    Ich kann diese Erfahrungen nun überhaupt nicht bestätigen.
    Klar, in der Schulzeit war ich oft Aussenseiter wegen der Körpergrösse, aber im Lauf der Zeit stellte sich dann auch eine gewisse Popularität ein, die dazu führte, dass ich zum Schulsprecher gewählt wurde. Auch im Studium und im Beruf war die Körpergrösse selten ein Stein des (negativen) Anstosses. Ich habe selbst während meines Studiums am Flughafen in Frankfurt gearbeitet und hatte dort einen Chef, der wegen seiner Körpergrösse von vielen nur "Running Inch" genannt wurde. Dieser hat mich sogar sehr gefördert.
    Inzwischen bin ich seit über 20 Jahren im Aussendienst tätig und habe auch viel Kundenkontakt. Die Körpergrösse ist auch dort immer ein Thema, aber ganz selten negativ.
    Klar gibt es auch Kollegen oder Vorgesetzte, die mit der Körpergrösse nicht klarkommen und sich deswegen despektierlich äussern oder auch gelegntlich mal hintenrum stänkern, aber dies ist meist nicht von Erfolg gekrönt. Am Ende des Tages zählt die Arbeitsleistung.


    Edit hat einen Rechtschreibfehler beseitigt

    PS: Was mich auch noch interessieren würde, wie oft werdet ihr auf eure Größe angesprochen? Mir passiert das ab und an...


    Ich werde nahezu täglich angesprochen. Solange das freundlich geschieht, ist das auch gar kein Problem.
    Gestern kam an einer Autobahn-Raststätte ein Mann auf mich zu und lehnte sich an mich wegen des Grössenvergleichs. Er wirkte etwas angetrunken und sein Äusseres war auch nicht unbedingt vertrauenserweckend, aber ich bin ruhig geblieben. Ich hatte eine Bekannte dabei, die sich wunderte, wie ich dabei so ruhig bleiben könnte...

    Ich verfahre in diesen Fällen ganz einfach: Wer mich nett und höflich fragt, bekommt auch eine entsprechende Antwort. Wer mir pampig kommt, wird ignoriert.
    Vor ein paar Jahren waren wir mit einer Gruppe von Forenmitgliedern auf dem Bonner Weihnachtsmarkt. An einem Glühweinstand wurde zwerg73 und ich angesprochen (in etwas frecher Weise), wie gross wir denn sein. Unsere Antwort lautete: Die Antwort kostet einen Glühwein. Das gefiel der Dame nicht, aber sie kam immer wieder. Die Neugier ließ ihr keine Ruhe, unsere Antwort blieb gleich. Nach dem 5. Versuch zog sie beleidigt ab mit einer bissigen Bemerkung in unsere Richtung :]:D
    Ich werde inzwischen auch recht häufig angesprochen, ob ich nicht für ein Foto zur Verfügung stehe. Gegen eine kleine Spende zugunsten des Vereins Jugend- und Seniorenhilfe im Bonner Stadtsoldatencorps ist das dann kein Problem. Auf diese Weise sind in den letzten beiden Jahren bislang € 2.000,- zusammengekommen.
    Meine Frau ist allerdings auch ziemlich verärgert über das Verhalten einiger Mitmenschen und bewundert dabei meine Ruhe. Sie ärgert sich insbesondere über Bemerkungen hintzer meinem Rücken und ordinäre und lauthalsige Äusserungen. Fuchsig werde ich nur noch, wenn sich jemand betont unauffällig neben mich stellen will und dann Faxen macht. Fragen kann man immer.

    Zitat

    Original von NLMisterBig
    Ich muss mal sehen wie ich das Fahrrad immer gut gesichert bekomme. Robuste Ketten sind hier m.E schon sinnvoll
    Ich will das Fahrrad hauptsächlich für Fahrradtouren nutzen. Ich überlege noch wie ich dieses Fahrrad am Besten versichern kann.


    Gibt es hier in Deutschland eine art Fahrraddatenbank wo man seinen Fahrrad regisitrieren lassen kann?


    Du kannst es über die Hausratversicherung einschliessen. Dies ist aber beim Wert des Fahrrades relativ teuer, da es ein prozentualer Einschluss in die Hausrat ist. Bei Frahrradhändler gibt es aber überlicherweise eine eigene Fahrraddiebstahlversicherung, die im Zweifelsfall um einiges günstiger sein dürfte.
    Zusätzlich gibt es einen Fahrradpass beim Händler, wo, glaube ich, die Rahmennummer registriert wird.

    Und ich dachte, ich hätte mit einem 76er Rahmen schon ein grosses Fahrrad. Allerdings kann ich es momenatn kaum benutzen, da die Bereifung meinem Gewicht irgendwie nicht standhält. Das und der Preis würde mich bei dem Utopia mal interessieren. Also Robert bitte PN ;-)

    Zitat

    Original von max.cady


    Mit Deiner neuen Leidenschaft fürs Kochen setzt Du solche phlegmatischen Zeitgenossen wie mich natürlich irgendwie unter Zugzwang!! :rolleyes:
    Da ich mir aber (noch) immer nicht richtig vorstellen kann, wie lange man übertrieben gebückt an einer Arbeitsplatte in Standard-Höhe stehen muss, bevor man Rückenschmerzen bekommt, frage ich einfach mal.
    Hier war ja auch bereits die Rede vom Schneidbrett. Wäre aus Deiner Sicht die kritische Zeiteinheit beim Kochen ungefähr vergleichbar mit der beim Bügeln (das kann ich nämlich!!!!)?


    Das passt so :-)

    @ max
    Ich habe grade meine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt. Früher stand ich auch nur gelegentlich am Herd. Inzwischen macht das aber richtig Spass. Zum einen aufgrund dessen, dass man weiss, was man da eigentlich isst :D zum anderen aber auch, weil die obligatorischen Rückenschmerzen früherer Tage definitiv der Vergangenheit angehören. Und das Essen macht dann auch mehr Spass ;-)

    Ich habe mir von einem Möbelhaus die Küche speziell anpassen lassen. Meine Arbeitshöhe beträgt 113cm. Damit dies nicht zu gestelzt aussieht, wurde eine zusätzliche Schubladenreihe implementiert. So habe ich beispielsweise über der Spülmaschine noch meine Besteckschublade

    Es gibt Berufe, die Größenbeschränkungen nach oben oder unten haben, aufgrund der von Stevo bereits ausgeführten Umstände. Im Radio habe ich neulich von der Beschwerde einer Frau gehört, die nicht Pilotin werden kann, weill sie zu klein ist. Wenn zu viele Extrawürste im betrieblichen Ablauf gebraten werden müssen, macht das auch Sinn. Gott sei Dank gibt es aber auch genug Berufe, wo die Körpergrösse keine Rolle spielt und da ist die Auswahl hoffentlich immer noch groß genug.