Beiträge von Lange-Koeln

    Hab mich da eben mal durchgehangelt. Da stellt sich mir als "Nicht-Statistiker" die Frage, was man mit so einer Erhebung anfangen soll.


    Aus meiner Sicht ist das zu erwartende Ergebnis:

    80% der Leute stört es, dass irgendwas zu klein ist. Liegt daran, dass sich nur große angesprochen fühlen. Aha...


    Klär uns doch mal auf, was damit herausgefunden werden soll und was am Ende herausgefunden worden ist?


    Viel Erfolg!

    Ich such jetzt nicht die Links zu den alten Diskussionen. Zumal die auch vermutlich nur in einer Richtung aktuell sind. Nämlich die Richtung, dass alles immer billiger werden muß und entsprechend die Flieger ausgelastet werden müssen und in der Folge die Beinfreiheit schrumpft. Wenns also billigst nach Malle gehen soll, haben wir Großen bei allen Airlines mehr oder weniger Pech. Mit meiner Größe gehts noch. Bei 2,00 Metern mit langen Beinen dürfte nach meiner Erfahrung alles Murks sein.


    Konsequenz für mich: Ich fahre wenn es geht mit dem bequemen Auto. Aber vor allem, weil ich da auf dem Anhänger das Moped mitnehmen kann.

    Wenns billig 10 Tage nach Kreta / Andalusien o.ä. gehen soll, beiss ich die Zähne zusammen und hoffe auf ne gute Alkoholversorgung an Board für die 2-3 Stunden. Mein Glück: Ich hab vergleichsweise kurze Beine. Und bei richtigen Fernreisen, also Flügen über 5 Stunden wird dann halt überlegt. Muss die Reise sein? Wer zahlt? Ist es ggfs. mir den Aufpreis wert, den ein XXL-Sitz oder Businessclass kostet?


    Kann man diskutieren, so oft man will. Wir sind zuwenige Betroffene mit zuwenig Lobby, um da Reglementierungen durchzusetzen. Und die Fluggesellschaften interessiert es nicht, was wir "Lange-Leute-Minderheit" gerne hätten, die rechnen einfach.

    Alles schon 20 mal diskutiert und ändert sich auch immer wieder mal vermutlich. Ist mir aber derzeit ziemlich egal. Weil so richtig viel fliegt derzeit nicht. Und wenn ich fliegen müsste, hätte ich derzeit wohl kaum so viel Auswahl, dass der Sitzabstand das entscheidende Kriterium wäre...

    Moin,

    war in meiner Jugend als sehr passionierter Reiter schon schwer. Bei Größe 47 war mit Schülerbudget das Ende der Fahnenstange erreicht.


    Vor ein paar Jahren haben wir es dann noch mal aufs Pferd versucht, inzwischen mit Schuhgröße 50. Gabs nur in schickem Leder beim Massschuster (wie viele "S" kommen in den Massssschussster?). Höhere Treckingschuhe oder BW-Stiefel mit Gamaschen drüber ging genauso gut und ist zum selber laufen tausendmal besser als die typischen Reit-Gummistiefel.


    Chaps sind diese Lederdinger die über die Hose kommen? Hab ich nie vermisst. Wozu braucht man die? Haben die Cowboys glaub ich gegen Dornengestrüpp getragen. Und in einschlägigen Lokalitäten hier in Köln tragen manche sowas ohne was drunter. Da brauchts dann aber kein Pferd mehr ...

    Hab keine richtige Ahnung von sowas, aber meine Vermutung ist, wenn sie Dich als Zeitsoldat mit der Größe genommen haben, können sie Dich wegen der Größe kaum ausmustern. Ich vermute da müsste man sowas wie Bestandsschutz haben. Ist möglicherweise anders zu beurteilen nach Ablauf der Verpflichtungszeit und bei der Frage der Verlängerung.

    Ich war nur kurz dabei und lange her ist es auch.


    Manche Sachen sind halt eingeschränkt vorgegeben. Um Kraftfahrer werden zu können, musste ich mich meine ich beim Messen ein wenig zusammenziehen. Panzer etc. hätte ich wohl gar nicht gedurft, weil zu groß. Hab da ein paar mal drin gesessen, wär aber auch nix für mich gewesen.
    Lange Betten haben die.
    Was mich ein wenig genervt hat, war, dass die Ausrüstung nicht zu den Vorschriften passte und dass die Vorgesetzten in der Grundausbildung teilweise nicht den geistigen Horizont hatten, zu verstehen, dass "vorschriftsmäßig" nicht zwingend = "möglich" ist.
    Meine Stiefelpaare passten schlichtweg nicht hintereinander in den Spind, jedenfalls nicht, wenn die Tür noch zugehen sollte.
    Kann man mit wenig Hirnschmalz erkennen. Wenn die Konsequenz ist "Es geht geht erst ins Wochenende, wenn das ordnungsgemäß ist!" zweifelt man an ein wenig an der Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr.
    Das vorgeschriebene Gepäck für manche Sachen passte auch nicht in den Rucksack. Ähnliche Folgen...
    Kleidung und Stiefel gibt es für alle passend, Rucksäcke und Taschen halt aber nur in Einheitsgröße.
    Einkleiden hat bei mir ein paar Wochen gedauert und sah teilweise schräg aus beim Antreten. Zu kurze grüne Feldhose und darunter blaue Turnschuhe statt Springerstiefel. Die Stiefel kamen nagelneu pünktlich zur ersten 36-Stunden Übung. Das Einlaufen des einen Paares sah also so aus, dass ich die das erste mal angezogen habe und nach 52 km (!) zu Fuß das erste mal ausgezogen habe. Die Füsse fanden es nicht so toll. Klar war mir das nach 10 km. Aber klar war mir auch in dem Moment, dass ich die nie wieder anziehe, wenn ich die jetzt ausziehe. Aber andererseits habe ich die Stiefel immer noch und trage sie heute gerne mal.
    Dass ich bei dem Verein Y-Reisen (wir buch, Sie fluchen!) letztlich keinen Tag länger geblieben bin, als nötig, lag aber nicht an der Körpergröße...


    Witzig finde ich rückblickend, wie sich Erinnerung im Laufe der Zeit verklärt. Nach 30 Jahren fallen einem zuerst die lustigen Geschichten ein. Heute lacht man drüber. Aber als ich meine das erste mal ausgezogen habe und die Dinger bis über Knöchelhöhe voll Blut waren, hab ich eher weniger gelacht.


    Ich finde das Prinzip der "wehrhaften Demokratie" immer noch gut, aber mein Job wäre das nie geworden. Allerdings habe ich Hochachtung vor jedem, der das heute macht. Zumal die Entscheidung heute eine andere ist. Damals gab es den Zaun noch, es wurde klar zwischen "Rotland" (immer böde und immer aus dem Osten kommend) und "Blauland" (wir) unterschieden. Es gab nicht die Gefahr, dass man plötzlich an den Hindukusch oder sonstwohin geschickt wird. Und wenn tatsächlich mal jemand durch scharfe Munition in Gefahr kam, lag das nicht an der politischen Lage, sondern ausschließlich daran, dass ein paar Kameraden schlichtweg zu blöd waren.


    Wenn man sich dann noch das Bild anschaut, dass viele Bundesbürger von dem Verein haben... Wenn man sich die Diskussionen in der Presse zu der Ausstattung der Bundewehr anschaut... wie gesagt, Hut ab für den ders macht und bereit ist seinen Arsch hinzuhalten!


    Edit sagt: Du kommst vom Thema ab - also: Du wirst Dich vermutlich ab und zu mal wundern und einen Umgang finden müssen, mit Problemen, die man zivil nicht hätte. Aber für das meiste werden pragmatische Lösungen zu finden sein. 2,01 heisst wahrscheinlich auch heute, dass man nicht "uneingeschränkt tauglich" ist. 2,01 dürften einem auf dem Weg zum General aber auch nicht unbedingt hinderlich sein.

    Brillianter Tipp ;D


    Aber ich glaube, die dafür passende Frau zu finden ist aufwändiger und mglw. auch teurer, als ein Satz hemden zu je 50+ €.


    Mein Tip ist ebay in Verbindung mit Marken. Polo-Ralph Laurent oder Camel und auch andere machen große Hemden in Sondergrößen. Und da sind die Größenangaben dann auch meist verlässlich. Nach Deiner Beschreibung würde ich mal nach 2 XLT suchen und probieren. Wenn man ne passende Marke und Größe gefunden hat, online nach Angeboten recherchieren.

    Ich fürchte man kann es sich denken. Vermutlich dieselben Probleme, wie überall im Einzelhandel. Ladenmiete, Beratung etc. kostet Geld, was glaub ich grade mit Rand- und Nischenprodukten heute kaum noch zu erwirtschaften ist. Sehe das an mir selbst. Natürlich finde ich es gut, wenn es solche Läden grade für uns große gibt. Aber fahre ich nach Essen oder sonst auch nur 50 km durch die Gegend, wenn ich ein paar Schuhe brauche? Drei Klicks und morgen bringt DHL mir den Kram umsonst nach Hause....

    Schätze auch, knapp zu klein. Aber da sowas recht stabil ist, kann man wohl vernünftigerweise nicht sagen "das latscht sich ein...". Nein, die Erfahrung mit Skischuhen und Crosstiefeln lehrt, da latscht sich nix ein, zu kurz ist zu kurz und kein Vergnügen.